Referat Digitale Stadt

 

Das Referat Digitale Stadt gestaltet aktiv den digitalen Wandel, in dem es digitale Projekte im Stadtraum entwickelt und ermöglicht. Es entwickelt Leitlinien, definiert Schnittstellen und fördert die Vernetzung verwaltungsinterner Bereiche mit der Leipziger Gruppe, der Stadtgesellschaft, der Wissenschaft und Unternehmen. Zusammen mit diesen Partnern setzt das Referat fach- und sektorübergreifende Projekte um und konzipiert eigene Förderanträge für nationale und europäische Fördergelder. Die Aktivitäten reichen von der strategischen und konzeptionellen Verankerung von Digitalisierungsaufgaben im Integrierten Stadtentwicklungskonzept der Stadt Leipzig bis hin zur Initiierung, Koordinierung und Umsetzung von Projekten der digitalen Stadt.

Darüber hinaus ist das Referat Ansprechpartner für Digitalisierungsfragen, sowohl verwaltungsintern als auch nach außen für die Stadtgesellschaft, die Wissenschaft und Unternehmen. Das Referat Digitale Stadt ist Kontaktstelle für Ideen und Projekte.

Das Referat Digitale Stadt:

  • initiiert und steuert Digitalisierungsprojekte mit Außenwirkung
  • koordiniert Projekte, vernetzt die relevanten Akteure
  • berät zu fachlichen Belangen der Digitalisierung und akquiriert Fördermittel für innovative Projekte

Projekte

https://digitalcampus-leipzig.de/
Die Entwicklung des Digitalcampus folgt der Überzeugung, dass Herausforderungen der Digitalisierung und weiterer Zukunftsthemen besser gelöst werden, wenn Menschen unterschiedlicher Disziplinen in einem die Kreativität fördernden Umfeld zusammenarbeiten. Es handelt sich dabei um eine Initiative der Expertenkommission Digitale Stadt. Der Digitalcampus soll inmitten der Stadt als ein virtueller und realer Ort betrieben werden, an dem die Stadtgesellschaft, Unternehmen, GründerInnen und weitere kreative lokale und überregionale Köpfe sich treffen und in unterschiedlichen Formaten experimentieren, Lehren und Lernen. Die Konzeptentwicklung parallel zum Aufbau erster Angebote wird getragen von einer Kernarbeitsgruppe bestehend aus dem Referat Digitale Stadt, den Hochschulen und weiteren AkteurInnen. Im ersten Schritt sollen bestehende Inhalte der Digitalbildung gebündelt, neue übergreifende Aktionen entwickelt und auf einer digitalen Plattform präsentiert werden. Ein neues Format ist außerdem das ab 2021 geplante Digitalfestival Leipzig – kurz LXDX (Leipzig X Digital Experience).   LXDX soll ein Treffpunkt für digitale Innovationen zum Vordenken, Machen & Neugierig sein werden. Das Programm wird sich an Menschen in jeglicher Lebensphase – von jung bis alt, unerfahren bis erfahren – richten, die sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung informieren, Ideen sammeln, Kontakte knüpfen, Neues lernen und Unerwartetes entdecken möchten.
https://www.sparcs.info/
Die Stadt Leipzig ist Projektpartnerin im europäischen Horizon 2020 Förderprogramm SPARCS. Das Projekt SPARCS wird ein gesamtheitlich abgestimmtes Energiequartier im Leipziger Westen und darüber hinaus ermöglichen. An SPARCS sind sieben europäische Städte beteiligt. Sie wollen anhand von insgesamt rund 100 Einzelvorhaben demonstrieren, wie einzelne Gebäude, Blöcke oder Bezirke zu einem intelligenten Energiesystem vernetzt werden können. Dabei wird angestrebt, die CO2-Emmissionen um 64 Prozent zu senken, den Einsatz erneuerbarer Energien um 65 Prozent zu steigern und Energieeinsparungen von 53 Prozent zu erzielen. Die Leuchtturmstädte Leipzig und Espoo (Finnland) führen Praxisprojekte durch. Die Folgestädte Reykjavik (Island), Maia (Portugal), Lviv (Ukraine), Kifisia (Griechenland) und Kladno (Tschechien) bereiten sich durch praxisorientierte Machbarkeitsstudien auf den lokalen Einsatz der Lösungen vor. In Leipzig wird das Projekt durch das Referat Digitale Stadt im Dezernat Wirtschaft, Arbeit und Digitales gesteuert. Mit der Leipziger Gruppe und weiteren lokalen PartnerInnen aus Industrie und Wissenschaft werden in den Themenfeldern IKT-Infrastruktur (Informations- und Kommunikationstechnologien), Speichertechnologie und intelligente Gebäudesteuerung technische Lösungen umgesetzt, welche zukünftig zu höherer Energieeffizienz führen. Im Vordergrund stehen Smart Home Lösungen sowie ein Virtuelles Energiequartier, welche der zukünftigen Entwicklung der Leipziger Energieversorgung dienen sollen und durch weitere Maßnahmen, z.B. aus dem Bereich E-Mobilität ergänzt werden. PartnerInnen des Projekts in Leipzig sind beispielsweise die Leipziger Stadtwerke, der Wohnen & Service Leipzig GmbH und der cenero GmbH, die Universität Leipzig, das Fraunhofer Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie sowie die seecon Ingenieure GmbH. Diese beschäftigen sich mit der konkreten Planung der einzelnen Maßnahmen, die ab Mitte 2020 in die Umsetzung gehen sollen.

Projektpartner

Leipzig ist neben Espoo in Finnland sog. Lighthouse City (Leuchtturmstadt) im Projekt. Die Städte Kladno (CZ), Kifisia (GR), Reykjavik (IS), Maia (P) und Lviv (UA) sind Fellow Cities („Folgende StädteFolgestädte“). Weiterhin nehmen noch verschiedene Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industriepartner am Projekt teil. Insgesamt besteht das Konsortium aus 31 Projektpartnern aus zehn Ländern. In Leipzig wird das Projekt durch die Stadt Leipzig gemeinsam mit folgenden Partnern umgesetzt:
  1. Leipziger Stadtwerke GmbH
  2. Universität Leipzig
  3. Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissenökonomie
  4. Wohnen & Service Leipzig GmbH
  5. Cenero Energy GmbH
  6. seecon Ingenieure GmbH

Projektfinanzierung

Das Projekt wird durch im Rahmen des Horizon 2020 Smart Cities and Communities Programm der Europäischen Union teilfinanziert. Das Gesamtprojektvolumen beträgt 23,7 Mio. € und wird mit 19,7 Mio. € von der EU kofinanziert. Das Leipziger Konsortium erhält eine Förderung i.H.v. 7,1 Mio. €, davon erhält die Stadt Leipzig rund 1,2 Mio. €.

Projektgebiet

Leipzig Alt-West (Baumwollspinnerei, Duncker-Viertel (Neu-Lindenau) und Virtuelles Energiequartier)

Projektleiter/-koordinatoren

Stadt Leipzig Referat Digitale Stadt Nadja Riedel, David Bausch digital@leipzig.de
http://www.triangulum-project.eu/
Leipzig hat als Folgestadt aktiv am Projekt Triangulum teilgenommen und konnte von den Erfahrungen der Leuchtturmstädte bei deren Umsetzungsprozessen profitieren. Die Zusammenarbeit mit den anderen Folgestädten bot zusätzliche Unterstützung und die Möglichkeit des direkten Erfahrungsaustauschs. Der Hauptfokus im Projekt Triangulum lag für Leipzig auf einem integrierten Ansatz (unterstützt durch die Entwicklung der Smart City Implementation Strategie) inklusive eines ausgiebigen Beteiligungsprozesses mit den Hauptinteressengruppen bestehend aus der Kommune, öffentlichen Einrichtungen, lokalen Unternehmen, wissenschaftlichen Institutionen und der Zivilgesellschaft. Die Aktivitäten konzentrierten sich auf den ehemalig industriell geprägten Leipziger Westen, welcher sich nach 1990 in einer sowohl sozial, als auch ökonomisch und strukturell benachteiligten Situation befand. Mit Hilfe verschiedener Förderprogramme und Projekte der Stadterneuerung hat der Leipziger Westen in den letzten Jahren einen merklichen Wandel von einem Industriequartier zu einem lebenswerten, innenstadtnahen Wohnquartier mit der jüngsten Bevölkerungsstruktur in ganz Leipzig erlebt. Die Herausforderungen für die Entwicklung des Stadtteils sind vielfältig und betreffen auch die Themenfelder Wohnen, Wirtschaft und Mobilität. Darüber hinaus bietet das Quartier sehr gute Voraussetzungen, um alternative Konzepte zur Energie- und Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung zu testen. Die starke Vernetzung zwischen lokalen Unternehmen, privaten HausbesitzerInnen und zivilen AkteurInnen stellt wertvolle Strukturen für die Entwicklung und Umsetzung von Smart City Lösungen in den kommenden Jahren dar. Während des Triangulum Projekts und des Austauschs mit den Leuchtturmstädten wurde zudem deutlich, dass eine Neuorganisation der internen Arbeitsstrukturen in den Bereichen Smart City und Digitalisierungsprozesse notwendig ist. Ab Frühjahr 2018 startete ein verwaltungsinterner Dialogprozess mit dem Traingulum Team zur Neuausrichtung und Verankerung des Smart City Konzepts und der Digitalisierungsprozesse innerhalb der Stadtverwaltung. Als Ergebnis stand das Konzept für die Einrichtung des Referats Digitale Stadt. Für die Umsetzung der im Triangulum Projekt entwickelten Ideen und Maßnahmen wurden mehrere Fördermittelanträge bei der EU und anderen Fördermittelgebern eingereicht. 2019 wurde Leipzig zur Leuchtturmstadt im Projekt SPARCS im EU-Förderprogramm Horizon 2020 Smart Cities and Communities. In diesem Projekt wird die Stadt Leipzig zusammen mit lokalen Partnern (z.B. Leipziger Stadtwerke, Wohnen & Service Leipzig GmbH, cenero GmbH, Universität Leipzig, Fraunhofer Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie, seecon Ingenieure GmbH) innovative Lösungen für die Planung, Anwendung und Ausführung integrierter Energiesysteme und energiepositiver Viertel entwickeln und testen. Das Projekt SPARCs unterstützt die Umsetzung unterschiedlicher Maßnahmen der Smart City Implementation Strategy, welche im Projekt Triangulum entwickelt wurden.

Projektpartner

Leipzig war neben Prag (CZ) und Sabadell (ES) sogenannte Follower City (Folgestadt) die Städte Manchester (UK), Stavanger (N) und Eindhoven (NL) waren sogenannte Lighthouse Cities (Leuchtturmstädte). Weiterhin nahmen noch Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industriepartner am Projekt teil. Insgesamt bestand das Konsortium aus 22 Projektpartnern aus sechs Ländern.

Projektfinanzierung

Das Konsortium wurde durch das EU-Förderprogramm Horizon 2020 Smart Cities and Communities gefördert. Das Gesamtkonsortium wurde insgesamt mit 25 Mio. € gefördert. Die Förderhöhe für die Stadt Leipzig betrug rund 500.000 €.

Projektgebiet

Betrachtungsgebiet war der Leipziger Westen (Lindenau/Alt-Lindenau/ Plagwitz/Neu-Lindenau).

Projektleiter/-koordinatoren

Stadt Leipzig Referat Digitale Stadt Nadja Riedel digital@leipzig.de
http://www.triangulum-project.eu/
Leipzig hat als Folgestadt aktiv am Projekt Triangulum teilgenommen und konnte von den Erfahrungen der Leuchtturmstädte bei deren Umsetzungsprozessen profitieren. Die Zusammenarbeit mit den anderen Folgestädten bot zusätzliche Unterstützung und die Möglichkeit des direkten Erfahrungsaustauschs. Der Hauptfokus im Projekt Triangulum lag für Leipzig auf einem integrierten Ansatz (unterstützt durch die Entwicklung der Smart City Implementation Strategie) inklusive eines ausgiebigen Beteiligungsprozesses mit den Hauptinteressengruppen bestehend aus der Kommune, öffentlichen Einrichtungen, lokalen Unternehmen, wissenschaftlichen Institutionen und der Zivilgesellschaft. Die Aktivitäten konzentrierten sich auf den ehemalig industriell geprägten Leipziger Westen, welcher sich nach 1990 in einer sowohl sozial, als auch ökonomisch und strukturell benachteiligten Situation befand. Mit Hilfe verschiedener Förderprogramme und Projekte der Stadterneuerung hat der Leipziger Westen in den letzten Jahren einen merklichen Wandel von einem Industriequartier zu einem lebenswerten, innenstadtnahen Wohnquartier mit der jüngsten Bevölkerungsstruktur in ganz Leipzig erlebt. Die Herausforderungen für die Entwicklung des Stadtteils sind vielfältig und betreffen auch die Themenfelder Wohnen, Wirtschaft und Mobilität. Darüber hinaus bietet das Quartier sehr gute Voraussetzungen, um alternative Konzepte zur Energie- und Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung zu testen. Die starke Vernetzung zwischen lokalen Unternehmen, privaten HausbesitzerInnen und zivilen AkteurInnen stellt wertvolle Strukturen für die Entwicklung und Umsetzung von Smart City Lösungen in den kommenden Jahren dar. Während des Triangulum Projekts und des Austauschs mit den Leuchtturmstädten wurde zudem deutlich, dass eine Neuorganisation der internen Arbeitsstrukturen in den Bereichen Smart City und Digitalisierungsprozesse notwendig ist. Ab Frühjahr 2018 startete ein verwaltungsinterner Dialogprozess mit dem Traingulum Team zur Neuausrichtung und Verankerung des Smart City Konzepts und der Digitalisierungsprozesse innerhalb der Stadtverwaltung. Als Ergebnis stand das Konzept für die Einrichtung des Referats Digitale Stadt. Für die Umsetzung der im Triangulum Projekt entwickelten Ideen und Maßnahmen wurden mehrere Fördermittelanträge bei der EU und anderen Fördermittelgebern eingereicht. 2019 wurde Leipzig zur Leuchtturmstadt im Projekt SPARCS im EU-Förderprogramm Horizon 2020 Smart Cities and Communities. In diesem Projekt wird die Stadt Leipzig zusammen mit lokalen Partnern (z.B. Leipziger Stadtwerke, Wohnen & Service Leipzig GmbH, cenero GmbH, Universität Leipzig, Fraunhofer Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie, seecon Ingenieure GmbH) innovative Lösungen für die Planung, Anwendung und Ausführung integrierter Energiesysteme und energiepositiver Viertel entwickeln und testen. Das Projekt SPARCs unterstützt die Umsetzung unterschiedlicher Maßnahmen der Smart City Implementation Strategy, welche im Projekt Triangulum entwickelt wurden.

Projektpartner

Leipzig war neben Prag (CZ) und Sabadell (ES) sogenannte Follower City (Folgestadt) die Städte Manchester (UK), Stavanger (N) und Eindhoven (NL) waren sogenannte Lighthouse Cities (Leuchtturmstädte). Weiterhin nahmen noch Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industriepartner am Projekt teil. Insgesamt bestand das Konsortium aus 22 Projektpartnern aus sechs Ländern.

Projektfinanzierung

Das Konsortium wurde durch das EU-Förderprogramm Horizon 2020 Smart Cities and Communities gefördert. Das Gesamtkonsortium wurde insgesamt mit 25 Mio. € gefördert. Die Förderhöhe für die Stadt Leipzig betrug rund 500.000 €.

Projektgebiet

Betrachtungsgebiet war der Leipziger Westen (Lindenau/Alt-Lindenau/ Plagwitz/Neu-Lindenau).

Projektleiter/-koordinatoren

Stadt Leipzig Referat Digitale Stadt Nadja Riedel digital@leipzig.de
https://www.leipzig.de/...
Leipzig steht schon immer für die Vernetzung von Menschen, Wissen und Waren, beispielsweise auf Marktplätzen und Messen. Zur analogen Welt kommen die Kommunikationserfordernisse der digitalen Welt hinzu, hierbei spielt die städtische Infrastruktur eine zentrale Rolle. Lokale Funknetze (WLAN) sind ein moderner Baustein der Daseinsvorsorge und besitzen ein hohes Potenzial zur gesellschaftlichen Teilhabe sowie zur Steigerung der Attraktivität der Stadt. Vor diesem Hintergrund beauftragte der Leipziger Stadtrat die Stadtverwaltung und die Leipziger Gruppe ein Konzept für den Auf- und Ausbau eines für die BürgerInnen kostenlosen WLAN Netzes vorzulegen. Unter Federführung des Referats Digitale Stadt entstand eine Arbeitsstruktur mit der Leipziger Gruppe, dem Tourismusbeauftragten, dem städtischen IT Dienstleister Lecos GmbH und Leipziger Hochschulen. Kerngedanke der Zusammenarbeit ist, die bestehenden öffentlichen WLAN Strukturen (bspw. an Verwaltungs- und Bildungseinrichtungen sowie im Netz der LVB (Leipziger Verkehrsbetriebe)) zu bündeln und unter Gewinnung weiterer PartnerInnen (bspw. Messe Leipzig, Freifunk) zu einem öffentlichen WLAN für Leipzig auszubauen. Im Jahr 2020 soll das fertig ausgearbeitete Konzept dem Stadtrat zur weiteren Entscheidung über den Ausbau und Betrieb des stadtweiten WLANs in Leipzig vorgelegt werden. Wird der Beschluss gefasst, könnte eines der größten öffentlichen WLAN Netze entstehen.

Mit dem Wachstum der Stadt Leipzig steigen die Anforderungen an die städtische Infrastruktur. Das betrifft beispielsweise die Verkehrs- und Energiestruktur, aber auch die digitale Infrastruktur. Leistungsfähige, stabile und sichere Netze der nächsten Mobilfunkgeneration 5G, WLAN, Richtfunk, LoRaWAN und weitere Übertragungs- bzw. Sensorsystemen der digitalen Stadt sowie die dafür notwendigen (multifunktionalen) Trägersysteme gehören zur Kommunikation von Menschen und Dingen und sind Bestandteil der Daseinsvorsorge und Wertschöpfung.

Die vorhandenen Infrastrukturen müssen zuverlässig funktionieren, erhalten und erneuert werden und sind gleichzeitig Änderungen und Anpassungen an verschiedene Bedürfnisse der Digitalisierung als Grundlage der zukünftigen Lebensqualität und Attraktivität des (Wirtschafts-)Standortes unterworfen. Die Stadtverwaltung Leipzig und die kommunalen Beteiligungsunternehmen sind im Jahr 2020 mit der Erstellung eines Konzepts beauftragt, um die Bedürfnisse und Mitnutzungspotentiale für kommunale Trägerinfrastrukturen darzulegen und die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um zügig die digitale Infrastruktur ausbauen zu können.

Die Urbane Datenplattform (UDP) soll kommunale, datenbasierte Dienste und Angebote bereitstellen. Diese sollen unter definierten Kriterien den kommunalen Unternehmen, der Stadtverwaltung, der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft zur Verfügung stehen. Die Urbane Datenplattform ist ein Instrument der integrierten (digitalen) Stadtentwicklung, um den Datenraum technisch, organisatorisch, regulatorisch und partizipativ besser zu erschließen. Eine systematische Nutzung von Daten soll zur Verbesserung der Daseinsvorsorge, Steigerung der Lebensqualität sowie der Wachstumschancen regionaler Unternehmen verhelfen. Weitere Ziele sind die optimierte Politikgestaltung, die Zielüberprüfung sowie der Erhalt der staatlichen Handlungsfähigkeit und Optionsvielfalt.

Die Digitale Dienstberatung des Oberbürgermeisters hat daher im September 2019 eine Kernarbeitsgruppe bestehend aus dem Referat Digitale Stadt, der Leipziger Gruppe, der Geodateninformation Leipzig und Lecos GmbH beauftragt, mit einem Konzept zum Aufbau der UDP die systematische Datennutzung in der Stadt Leipzig ab dem Jahr 2021 auf eine neue Basis zu stellen. Dazu gehört auch die Einbindung neuer Dienste und Anwendungen der digitalen Stadt, wie die Datennutzung auf Basis unterschiedlichster Sensoren im Stadtgebiet. Erste Pilotanwendungen und entsprechende Übertragungsnetze werden im Umweltbereich und Mobilität erprobt.