SPARCS-Logo, weiße Schrift auf lila Hintergrund

Leipzig wird digitale Modelstadt

Im September konnten München, Hamburg und Leipzig große Neuigkeiten feiern: die Städte erhielten 6,4 Millionen Euro Fördergelder vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (kurz: BMI), um Urbane Datenplattformen und Digitale Zwillinge in den Städten zu entwickeln. Im fünfjährigen Projekt „Connected Urban Twins – Urban Data Platforms and Digital Twins for an Integrated Urban Development” (CUT) sollen die digitalen Zwillinge verbunden werden und als Prototypen dienen, die in ganz Deutschland implementiert werden könnten.

Die Stadtgesellschaft Leipzigs, bestehend aus Wissenschaft, Unternehmen, Administration und ziviler Gesellschaft wird mit einbezogen und durch Netzwerke und innovative Systeme wird öffentliche Beteiligung möglich gestellt. Die gemeinsame Arbeit mit München und Hamburg hin zu einem Ziel wird einen andauernden Austausch über spezifische Anliegen ermöglichen und die Testphase der facettenreichen und innovativen Lösungsstrategien verbessern.

Digitale Zwillinge bestehen aus digitalen Kopien materieller Objekte (wie Gebäude, Straßen, Gewässer) oder immaterieller Prozessketten (wie Verwaltungsabläufe, Bürgerbeteiligungen, Verkehrssteuerung). Der urbane Zwilling ist ein dynamisches, virtuelles, interaktives 3D-Stadtmodell unter Einbindung von Sensordaten. Dieser kann von Expert*innen und Bürger*innen gleichermaßen genutzt werden und versetzt öffentliche Akteur*innen in die Lage, schnellere, bessere und vor allem neu durchdachte Entscheidungen zu treffen.

SPARCS profitiert vom CUT-Projekt

Die Entwicklung einer urbanen Datenplattform als Basis für den Leipziger digitalen Zwilling wird ein konsistentes und standardisiertes Datenset für die ganze Stadt generieren. Diese Basis eines verbesserten und anspruchsvollen Sets der urbanen Daten wird hilfreich für die SPARCS Initiative sein, da es neue Arten der Realisierung eines energiepositiven Quartiers ermöglicht. Das Standardset der Urbanen Daten kann interessante Fakten mit nur wenigen Klicks verfügbar machen: beispielsweise die Verteilung von Solarpanels, E-Ladestationen und kritische Transportknotenpunkte.

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Post Author: DigitalCampus Leipzig