Fraunhofer IMW sucht innovative Lösungen für Beteiligungsformate

Categories Interview/Projekt SPARCS

Autorin: Uta Pollmer, Gruppe Innovationsakzeptanz

  1. „Positive Energiequartiere“ klingt erstmal sperrig. Was bedeutet der Begriff für Sie und was hat das mit Ihrer Rolle im EU-Projekt SPARCS zu tun?

Positive Energiequartiere sind Quartiere, die mehr (CO2-neutrale) Energie produzieren als sie verbrauchen, und damit ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt Leipzig. Um dieses Ziel zu erreichen, sind technische Lösungen allein nicht ausreichend. Für die Umsetzung müssen alle Beteiligten zusammenarbeiten –  Bürger:innen, Unternehmen, Behörden, Wissenschaft, öffentliche Einrichtungen und viele mehr. Unsere Rolle in SPARCS ist, diesen Prozess aus sozialwissenschaftlicher Perspektive mit zu gestalten.

  1. Woran arbeiten Sie gerade konkret und was macht Ihnen am meisten Spaß an dieser Arbeit?

Wir analysieren unter anderem Erfahrungen anderer Städte mit ähnlichen Projekten wie SPARCS und suchen nach innovativen Lösungen, wie alle Beteiligten in die Umsetzung einbezogen werden können. Insbesondere freuen wir uns auf den aktiven Erfahrungsaustausch mit den anderen SPARCS-Städten in ganz Europa.

  1. Wenn Sie an den Abschluss des SPARCS-Projektes in 2024 denken: Was ist dann Ihrer Meinung nach in Leipzig entstanden?

Im Leipziger Westen werden bis 2024 verschiedene Wege getestet, gemeinsam ein ganzes Stadtviertel energieeffizienter zu gestalten. Als Modell werden diese Lösungsansätze auch für die Entwicklung weiterer Leipziger Stadtteile und den europäischen Folgestädten im Projekt zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen gibt es hier: https://www.imw.fraunhofer.de/de/forschung/innovationsakzeptanz/projekte/Leipzig-Leuchtturmstadt-SPARCS.html